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Was lange währt, wird endlich gut
Das Rollen der Zigarre ist hingegen eine vornehmlich von Männern ausgeführte Arbeit. Erst seit neuester Zeit wird sie immer öfter von Frauen durchgeführt. Das Rollen an sich, ist eine reine Handarbeit und muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Die Zigarrenroller werden auch Torcedor genannt. Die erfahrenen unter ihnen, schaffen bis zu 180 Stück an einem Tag. Anfänger auf diesem Gebiet kommen im Schnitt gerade einmal auf 40 Zigarren am Tag.
Der Rollvorgang an sich, beginnt mit der Auswahl des Umblatt. Dieses macht am Ende das Format der Zigarre aus. Die Anzahl der Deckblätter variiert zwischen einem und drei. Danach stellt der Zigarrenroller aus den ligero, seco und volado eine spezielle Mischung zusammen. Die Einlage der Zigarre wird dann so gefaltet, dass der Rauch wie durch kleine Kanäle fließen kann. Die kunstvoll gefaltete Einlage, gefüllt mit den verschiedenen Tabakblätter, wird anschließend in das Deckblatt eingerollt. Der so entstandene Zigarrenrolhling wird im Anschluss daran in einer Presse in seine schlussendliche Form gepresst. Nach diesem Vorgang, wählt der Zigarrenroller das Deckblatt für die Zigarre aus. Mit der Chaveta, einem Wiegemesser, schneidet dieser es sichelförmige zu. Danach wird es fest um den gepressten Rohling gelegt. Lediglich am Kopf der Zigarre wird es mit einem speziellen Kleber fixiert und zu einem runden, geschlossenen Kopf gerollt. Bei einer anderen Methode wird aus einem Blatt ein kreisrundes Stück herausgestanzt und auf dieses Weise das Mundstück verschlossen.
Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser
Jede einzelne Zigarre wird nach dem Rollen einer genauen Kontrolle durchzogen. Schließlich soll der Endverbraucher auch ein perfektes Produkt erhalten, die bspw von Internetshops angeboten werden. Hier findet man mehr Informationen.
Dabei läuft die Kontrolle der Zigarren wie folgt ab: Der Kontrolleur prüft L#nge, Durchmesser, die Form des Kopfes und das Aussehen, die je nach Zigarrenart einer bestimmten Norm entsprechen müssen. Beim Aussehen ist vor allem ein gleichmäßig verlaufendes Deckblatt das A und O. Auch werden Stichproben gezogen, die später dann verkostet werden, um die Mischung der Zigarre zu bewerten. Entspricht sie den Anforderungen, kann die Zigarre, nach einer mehrmonatigen Lagerzeit, letztendlich in den Handel gehen und ihren späteren Besitzer glücklich machen. |
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